"Glaub nicht alles, was du denkst."

Auf Instagram haben wir uns gemeinsam einem wichtigen Thema gewidmet. Ich lade euch zur Selbstliebe-Monolog Challenge ein!




Nachdem ich diesen Aufruf gepostet habe, wollten so viele von euch mit mir Änderung schaffen. Wir müssen endlich aufhören uns selbst runter zu machen, uns jeden Tag und ohne Gegenwehr mit giftigen Gedanken zu füttern. Das muss aufhören.


Auf meine Frage hin, was man diesen Gedanken entgegensetzen kann, kamen sehr viele Vorschläge von euch. Ich habe hier einige davon für euch zusammengefasst:


‣ Dem oder den Gedanken kurz "Hallo" sagen und dann "Wenn's nicht stört, würde ich jetzt weitergehen." (@msmoeller242)

‣ Trotz Fehlern könntest du keine bessere Version von dir sein. (@gedankenastronautin)

‣ Das Kinderlied "Ich schaffe das schon" summen (@annitresa)

‣ Ich bin genug so wie ich bin! (@fast_normal)

‣ Ich bin stark. Ich habe Mut und ich schaffe das. (@ausniki)

‣ Ich versuche mein Problem aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und mich in jemand anderen hineinzuversetzen. Manchmal wirkt das Problem schon kleiner und man findet ein wenig aus seiner selbst-eingeredeten Welt. (@johanna.m_3004)

‣ Es ist eine Kunst einen Fehler weg zu lächeln. Als kreativer Kopf kann ich ihn vielleicht sogar nutzen. (@daveid2102)

‣ Was für einen Nutzen hat es, wenn ich mir XY vorstelle und dabei weiß, dass es mich nur unglücklich macht? (@celine.kosch_)

‣ Neiiiiiiiin. Einfach neiiiiiiin. (@anjabackus)

‣ Ich habe schon *diese Sachen* geschafft. Darauf kann ich stolz sein. Darauf bin ich stolz. (@viktoriamottl)

‣ Man kann nicht perfekt sein. Man muss es auch nicht. Wie sollte man sich sonst weiterentwickeln? (@poeanni)

‣ Ich habe schon so vielen geschafft. Zum Beispiel XYZ. (@michi_mary_93)

‣ Was würde ich meinem/meiner besten Freund/in jetzt dazu sagen? (@juliaaa_str)

‣ Ich stelle mich vor den Spiegel und sage mir: "Ich kann alles schaffen." (@danielfriedrichmoser)

‣ Ich sage mir: "Der Tag heute war anstrengend/fordernd genug. Sei liebevoll zu dir." (@fuchsbetty)

‣ Ein Schritt nach dem anderen. Fehler sind okay! (@claraenl)

‣ Körperhaltung ändern: Head up, tits out! (@miss_lena87)

‣ Wie meine Therapeutin sagt: "Man kann Menschen keinen Wert zuordnen. Alle sind gleichwertig." (@paddymcmahone)

‣ Ich höre dann immer positive oder lustige Musik. (@littlewomanxdowntonabbey)


Das sind wunderbare Gedankenanstöße und Vorschlage. Doch wie bekommen wir positive Gedankenmuster in unseren Alltag integriert?


Wir Menschen sind Gewohnheitstiere


Jemand fragte mal: „Wie verzehrt man einen Wal?” Die Antwort lautet: „Stück für Stück.” Diese simple Weisheit kann einem helfen, scheinbar riesige Herausforderungen und Ziele anzupacken. Und seine negativen Gedankenmuster in den Griff zu bekommen ist ein Wal-iges Projekt! Aber statt alles auf einmal zu versuchen oder verändern zu wollen, können wir mit kleinen Gewohnheiten beginnen. Das raubt uns weniger Energie und hilft uns, auch langfristig durchzuhalten.

Es ist vergleichbar mit einer Diät: Wenn wir uns 4 Wochen extrem zusammenreißen und jede Kalorie zählen, werden wir ein tolles Ergebnis haben. Dann kehrt der Alltag wieder ein, wir halten die strenge Diät nicht aus und der gute, alte Jojo-Effekt lässt uns verzweifeln. Keine Diät ist wirksam, wenn sie nicht auch mit einer Veränderung des Lifestyles einher geht. Und so ist es auch mit unseren negativen Gedankenmustern. Wir können uns jetzt 4 Wochen extrem zusammenreißen und jeden Gedanken auf die Waage legen. Und vielleicht wird es uns am Ende des Monats prima gehen. Aber wir halten das niemals länger aus.


Komm, wir gewöhnen uns langsam an die Veränderung unserer Gedankenmuster. Es gibt kein "zu langsam", es gibt nur deine Geschwindigkeit.


Wie soll man es schaffen, sich im ersten Schritt seiner negativen Gedanken bewusst zu werden?


Es hilft, wenn man sich aus dem Rausch des Alltags kämpft. Alles rast an uns vorbei und wir bekommen so viele Impulse und Eindrücke, dass sehr viele Gedanken und Gefühle verloren und ungefühlt bleiben. Wenn wir achtsamer mit unserem Tun werden - achtsamer Eis essen, achtsamer Spazieren, achtsamer Unterhaltungen führen - dann bauen wir mit der Zeit etwas wie einen gesunden Abstand zur Welt auf. Es gibt dann diesen kleinen Moment, in dem man Dinge reflektierter betrachten kann. Und genau dieser Moment, gibt uns auch Raum, unsere negativen Gedanken zu bemerken.

Auch Meditation hilft, diesen Moment zu entdecken. Meditation muss nicht bedeuten 5 cm über dem Boden zu schweben. Meditation kann auch bedeuten Mandalas zu malen und dabei Musik zu hören. Es kann bedeuten, sich während des Bügeln so in Gedanken zu verlieren, dass man am Ende gar nicht mehr wirklich nachdenkt. Es kann bedeuten, sich beim Sport richtig auszupowern. Jeder hat seine eigene Version der Meditation.


Was dann folgt: Der Selbstliebe-Monolog


Dann kommen eure wunderbaren Vorschläge ins Spiel. Tretet mit euch in den Dialog und am Ende ist es ein wunderbarer Monolog. Ein Monolog, in dem ihr euch stoppt, wenn giftige Gedanken aufkommen. Ein Monolog, in dem ihr euch gut zusprecht, Mut macht, Vertrauen schafft und – vor allem – geduldig mit euch seid.


Traut euch! Ein bisschen zu viel Selbstvertrauen ist gesünder, als ein bisschen zu viel Zweifel.


Benutzt mich gern als Journal


Teilt eure Erfahrungen. Ob mit mir, eurer Mama, eurem Journal oder einem Freund. Berichtet jemandem von dem Plan, bei der Selbstliebe-Monolog Challenge mitzumachen. Beschreibt klar was ihr schaffen wollt. Ihr könnt mir gern über das Kontaktformular, Instagram DM oder im Kommentar eure Gedanken mitteilen. Ich lasse immer ein Herzchen da und bin jetzt schon stolz auf jeden von euch.


Du macht das toll!



Eure Abla


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